Allgemeine Rechtsgrundlagen

  • Jeder Angehörige einer Schützenmannschaft sollte rechtlich unbedenklich und sowohl psychisch als auch physisch geeignet sein.
  • Für das Geschütz gibt es folgende rechtliche Grundlagen:
  • jedes Geschützrohr muss ein gültiges Beschusszeichen aufweisen
  • der Eigentümer sollte für sein(e) Geschütz(e) eine Haftpflichtversicherung haben
  • Eigentümer und Gunner sollten über einen gültigen Böllerschein verfügen
  • die vom Veranstalter geforderten Sicherheitsbestimmungen sind unbedingt einzuhalten
  • Jeder, der bei der Darstellung oder bei anderen öffentlichen Veranstaltungen mit Treibmitteln umgeht, sollte entweder selbst über eine behördliche Erlaubnis verfügen, oder darf entsprechende Handlungen nur unter Aufsicht eines Befähigten und nur unter vorheriger sachlicher und fachlicher Unterweisung durchführen.
  • grundsätzliche Einhaltung der Sicherheitsabstände
  • Bei Lagerung und Transport von Treibmitteln ist den Sicherheitsrichtlinien genüge zu leisten - das gilt ebenso für die Lagerung im Feld!
  • Unberechtigten muss der Zugriff zum Treibmittel verwehrt sein. Umgang mit offenem Feuer, Rauchen oder funkenbildende Tätigkeiten sind nur außerhalb des Sicherheitsbereiches erlaubt.

    Allgemeine Sicherheitshinweise beim Umgang mit Geschützen

  • Alle Mitglieder der Geschützmannschaft sollten Lederhandschuhe mit Stulpen (Schweißerhandschuhe) tragen.
  • Die Ladungen sollten zwischen Protze und Geschütz grundsätzlich in einer Ledertasche oder einem anderen geschlossenen Behältnis transportiert werden.
  • Beim Wischen und Laden ist das Zündloch mit dem Daumen abzudecken.
  • Es wird grundsätzlich nass gewischt.
  • Beim Wischen und Laden nicht direkt vor das Rohr stellen, sondern seitlich dazu.
  • Der Ladestock wird dabei im sog. „Affengriff“ gehalten: der Daumen umgreift nicht den Ladestock sondern wird seitlich an die Hand gelegt.
  • Nach jedem Schuss sind eventuelle Rückstände mit dem Krätzer aus dem Lauf zu entfernen.
  • Der Sicherheitsabstand nach vorne beträgt mindestens 50 m. Wird dieser Abstand unterschritten ist sofort das Feuer einzustellen!
  • Im Umkreis von 5 m um Geschütz und Protze gilt absolutes Rauchverbot !!!!
  • Nach dem Ende der Darstellung und Rückkehr ins Camp ist das Geschütz zu reinigen.

Allgemeine Waffengesetz Verordnung

Gesetz über explosive Stoffe

Antrag auf Erteilung Erlaubnis §27 Sprengstoffgesetz

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